Spotten in Amsterdam 01.12.2008

1 12 2008

Hallo zusammen,

was für eine Aktion. Heute Morgen habe ich, mit zwei Bekannten, spontan beschlossen, wir könnten doch mal wieder anch Amsterdam fahren. Das Wetter in Grefrath war um 9 Uhr wirklich gut. Leichte Bewölkung, aber immer wieder blaue Stellen…das hielt sich bis etwa 20 Kilometer vor dem Flughafen, dann zog es zu, es nieselte immer mal wieder, war nebelig und kalt…egal, hat mich noch nie gestört 😉

vorkl

Und so haben wir also wieder einmal einige MD11, Boeing 747 und anderes Großgerät zu Geischt bekommen. Heute hatte alles allerdings einen besonderen Reiz durch das schlechte Wetter. Um einen kompletten Tripreport zu sehen, einfach auf das Bild klicken…wie immer hoffe ich, es hat gefallen, trotz, oder egrade wegen des Wetters 😉 .

Gruß, Martin

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9 responses

3 12 2008
Nils

Schöne Bilder aus AMS, Martin!

Trotz des schlechten Wetters echt 1A Bilder dabei.

Bis bald in DUS,

Nils

3 12 2008
edlf

Hallo Nils,

vielen Dank. Es war aber auch echt ein Mistwetter…und so langsam kommt auch wieder die Zeit, wo man die Kamera nicht mehr den ganzen Tag in der Hand halten kann, weil einem sonst die Finger abfrieren 😉

Bis dann mal,
Martin

4 12 2008
Susanne

Hallo Martin,

interessante Bilder aus Amsterdam hast Du mitgebracht. Gut, ich hätte mir wahrscheinlich eher die Grachten und das Anne-Frank-Haus angesehen, aber Deine Fotos sind irgendwie faszinierend. Da Du nicht besonders darauf eingehst, scheint das ja irgendwie normal zu sein, aber was ist das denn für weißer Rauch, der da aus den Flügeln kommt?

Susi

4 12 2008
edlf

Hallo Susanne,

das, was Du da siehst ist ein Vortex, eine Wirbelschleppe. Damit ein Flugzeug fliegen kann, benötigt es Auftrieb. Der wird in der Fliegerei durch eine unterschiedlich schnelle Strömungsgeschwindigkeit über und unter der Fläche erreicht. Tragflächen sind immer gewölbt, damit die Luft gezwungen ist, oben einen längeren Weg zu nehmen als unten. Diese Strömungen entstehen aber nur um das Flugzeug herum, dahinter bilden sich dann zwei gegenläufig drehen Wirbel. An der Oberseite der Tragflächen herrscht ein Unterdruck. An den Flügelenden kommt es zu einem Druckausgleich, weil die Luft von unten nach oben strömt. Dabei kühlt sie sich rasch ab und erzeugt bei hoher Luftfeuchtigkeit eine sichtbare Kondensation. Diese, sichtbaren, Schleppen tauchen beim Start, ab dem Rotationspunkt, und bei der Landung auf. Je nach Form der Tragfläche, kommt es mal zu mehr und mal zu weniger starken Kondensationen. Gerade die MD11, eine solche zeigt das Foto, hat eine „Vortexgünstige“ Tragflächenform. Dieser „Rauch“ über den Flächen und diese „Zöpfe“ sind also nichts anderes als Luftwirbel, die wegen der hohen Luftfeuchte sichtbar geworden sind.

Die Wirbel sind durchaus nicht ungefährlich, im Landeanflug werden die Flugzeuge durch die Lotsen so gestaffelt, dass sie nicht in die Wirbelschleppen des Vorherfliegenden geraten.

Gruß,
Martin

4 12 2008
hubschrauber

Mir sind Ihre Fotos schon im Flugzeugforum aufgefallen. Kompliment, Sie fotografieren sehr gut!

Viele Grüße, Rosemarie

6 12 2008
edlf

Hallo Rosemarie,

vielen Dank für das Lob. Das ist ein interessantes Hobby, welches Sie da haben. Ich habe mal auf einem Modellflugplatz versucht einen Heli zu fliegen…das ist verdammt schwer. 😉

Gruß,
Martin

4 12 2008
Susanne

Hey Martin,

vielen Dankfür die ausführliche Erklärung, hatte schon gedacht, da sei etwas nicht in Ordnung.

Susi

8 12 2008
scentsista

Super Fotos. Kompliment

8 12 2008
edlf

Vielen Dank…

Gruß,
Martin

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