Der Flugtag, der schöne Abend und der Polizeieinsatz!

2 09 2007

Hallo Leute,

ich bin eigentlich ein ausgeglichener Mensch und neige nicht dazu Kraftausdrücke zu benutzen…aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen…aber dazu später mehr. Fangen wir mal am Samstag Morgen an.

Trotz unbeständiger Wettervorhersage habe ich mich gestern Morgen dazu entschlossen das Flugplatzfest in Krefeld Egelsberg zu besuchen. Dabei handelt es sich um ein kleines, aber feines Event, welches jährlich stattfindet. Auch dieses Jahr gab es wieder einige schöne Flugzeuge und tolle Manöver zu bestaunen…hier mal der tiefe Überflug einer T6…

Als Fazit bleibt wohl zu sagen, dass den Organisatoren das Wetter ein wenig einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Allerdings war es kein Dauerregen und die meisten Figuren konnten geflogen werden. Wer also Lust auf familiäre Atmosphäre und schöne Flugzeuge hat, kann heute ab 10 Uhr noch vorbeischauen…was einen genau erwartet findet ihr bei einem Klick auf das Bild…der Tripreport ist dahinter verlinkt…

CASA

Am Abend stand noch eine kleine Sing Star Party bei uns zu Hause an…vorbildliche Nachbarn wie wir ja sind, haben wir gestern Abend schon ein Schild ins Treppenhaus gehängt, dass es eventuell etwas lauter werden könnte…nun ja…

Sing Star Party

Der Abend war wirklich klasse, wir hatte ne Menge Spaß mit unserer Singerei. Katja durfte dann doch Dido singen, ich habe mich mit „I got you babe“ blamiert und alles ging seinen Gang…

SingStar

…bis um etwa 22.30h die Polizei vor der Tür stand. Die beiden Polizisten waren von unseren (Achtung Kraftausdruck!) bescheuerten Deppennachbarn von unten „alamiert“ worden…wir wären zu laut. Menschen mit Vernunft und Anstand hätten vorher bei uns angerfuen, ansatt direkt Steuergelder zu verschwenden und die Schutzmacht auflaufen zu lassen. Da allerdings beides bei unseren Nachbarn nicht vorhanden scheint, durfte ich mich also mit der Polizei auseinandersetzten… das war allerdings problemloser als es sich anhört. Die beiden, recht jungen Beamten hatten vollstes Verständnis für uns, erbaten aber selbiges von mir, da sie schließlich rauskommen müssten…nach einigen, scherzhaften Wortwechseln mit den beiden Herren und der Aufnahme meiner Personalien war die Aktion auch schon vorüber…interessiert beäugt von den „Pappnasen“ aus dem Erdgeschoss…dafür wurde sogar um kurz vor 23 Uhr nochmal die Schlafzimmerjalousie hochgezogen… wir haben uns vom singen aufs „Uno“ spielen verlegt und uns kollektiv überlegt, ob wir nicht mal einen Stepptanzkurs besuchen sollten…dafür müssten wir dann täglich bis 22 Uhr üben…zu Hause 😉

Fazit: Das Sprichwort „Der netteste Mensch kann nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ stimmt voll und ganz. Die beiden Trantüten „von unten“ wären wohl bestens für eine Werbekampagne für Spießer und Kleingeister geeignet…ach ja, ratet doch mal, welche Automarke die fahren 😉

Bei denen, die heute Abend da waren bedanke ich mich für den schönen Abend…und sende einen netten Grus an die Kreispolizei…tadelloses und nettes Verhalten…

Gute Nacht, Martin


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6 responses

2 09 2007
Sonja

Man muss es auch positiv sehen: Die Polizei kam nicht wegen unseres Katzengejammers (Manu und Barbara außen vor), sondern weil es “ so laut war „.
Sicher.
So habe ich aber mal Uno kennen gelernt, nächstes Mal machen wir die SingStar Party im Wald und vielleicht lädst du die netten Nachbarn einfach mal nach Volkel ein?

Sonja

2 09 2007
edlf

Hallo Sonja,

ach ja, gegen solche Leute ist man ein Stückweit Machtlos…die Idee, sie mal mit einer Airshow zu konfrontieren finde ich gar nicht verkehrt 😉

Aber, wie Du schon sagst, man muss alles positiv sehen und, dass Du jetzt Uno spielen kannst ist doch als Erfolg zu verbuchen…

Gruß,
Martin

22 09 2007
Carsten

Hi Ihr beiden,

war ja klar… ich wusste schon immer das Sonja eine kleine heimliche ist 😉
Nachts im Wald alleine mit vielen Männern…

jajajajaja

Lg
Carsten

23 09 2007
edlf

Ja, ja, war ja klar, dass von Dir hierzu ein Kommetar kommt 😉 Sonja ist keine heimliche, sondern eine ganz Nette…und heimlich im Wald waren wir auch nicht…aber da verbuddel ich vielleicht die „netten“ Spießer aus der Umgebung hier 😉 Trotzdem danke für den Kommentar, Carsten…

Gruß,
Martin

19 04 2009
Lärmgeschädigter

„Menschen mit Vernunft und Anstand“ hätte ihre Nachbarn persönlich gefragt, ob es in Ordnung ist, ausnahmsweise mal etwas länger Lärm machen zu dürfen. Ihr habt aber einfach nur ein Schild in den Flur gehangen und erwartet, dass die Nachbarn dann gefälligst einverstanden sind. Warum sollten die Nachbarn euch also anrufen? Habt ihr doch auch nicht. Euer Verhalten war egoistisch.

Ihr habt auf dem Foto alle eure Schuhe an. Der Boden ist entweder Fliese oder Laminat. Die Wände sind recht leer. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sich das akkustisch nach unten auswirkt. Und wahrscheinlich war das auch nicht das erste Mal, dass die Nachbarn das hinnehmen mussten.

Gegenseitige Rücksichtsnahme in Mietshäusern ist ein Muss. Damit fängt man am Besten bei sich selber an. Dazu gehört, sich an die Nachtruhe zu halten.

20 04 2009
edlf

Hallo „Lärmgeschädigter“,

Du hast Recht, es war nicht das erste Mal. Als wir im Jahr davor Geburtstag gefeiert haben, hat das auch bis nach 22 Uhr gedauert. Die Nachbarn müssen bei uns so gut wie nie Lärm hinnehmen, da wir weder Kinder haben, noch laute Musik hören. Und, natürlich haben wir das Ganze auch persönlich bei unseren beiden Nachbarsparteien angekündigt. Natürlich hatten wir Schuhe an, aber wir haben extra nicht getanzt…zumal wir auch alle Gummisohlen anhatten und unsere Stepptanzausrüstung ausnahmsweise mal außen vor gelassen haben… 😉

Das es in einem Mietshaus nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme funktioniert ist klar. Dabei lege ich auf das Wort „gegenseitig“ besonderen Wert. Haben unsere „Unter“mieter nämlich Besuch, ist es plötzlich egal, ob es 22 Uhr ist oder nicht. Wir indes gönnen unseren Mitmenschen nämlich auch mal ihren Spaß und rufen nicht direkt die Staatsgewalt. Es ist schon so, wie das Sprichwort sagt: Selbst der netteste Mensch kann nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt… Mittlerweile lagern wir unsere (einmal jährlich stattfindende) Party aus und versuchen die Nachbarn zu ignorieren. Klappt bislang ganz gut….

Gruß,
Martin

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