Nacht der Bibliotheken in der Mediothek

7 11 2009

Hallo zusammen,

was war das doch für ein toller Abend gestern, bzw. heute Morgen. Die Mediothek Krefeld hat an der „Nacht der Bibliotheken“ teilgenommen. Diese bundesweite Aktion unter der Schrimherrschaft von Christine Westermann ist eine tolle Aktion. Dabei finden in vielen Bibliotheken ganz unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen statt. Wir hatten uns für eine Mischung aus Lesungen und Live-Musik entschieden. Kein Fehler, wie wir eben festgestellt haben. Obwohl der Vorverkauf erst schleppend anlief, hatten wir dann ein volles Haus. Um 20.30h war Einlass und die Menschen strömten in die Mediothek.

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Das Jazzduo „Furiosef“ machte den Anfang. Obwohl die beiden recht „wild“ aussahen, zeichneten sie sich durch absolut geniale Improvisationen und Songs aus. Von leichter Jazzmusik bis zu verrückten Stücken mit quietschenden Gummihühnern und Fliegenklatschen als Instrumenten war alles dabei. Starke Sache, die beiden Jungs habe ich heftig unterschätzt…

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„Smells like teen sprirt“ hieß die Geschichte, die der Autor Thomas Hoeps im Anschluss an den musikalischen Einstieg vorgelesen hat. Richtig klasse war diese Lesung. Der Autor hat eine angenehme Lesestimme und konnte durch sein Vorlesen die Leute „mitnehmen“ nach Bad Neuenahr, wo Kurgäste auf mysteriöse Art verschwanden.

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Zwischen den einzelnen Programmpunkten moderierte Helmut Wenderoth. Bekannt witzig, manchmal hintersinnig, aber immer punktgenau stimmte er die Zuhörer auf die nächsten Künstler ein. Besonders schön fand ich es, dass wir das Haus auch im normalen Umfang geöffnet hatten. So hatten wir richtig Leben in der Mediothek, während unten gelesen und gesungen wurde, wurde auf den Rampen gelauscht, zwischen den Regalen gestöbert und an den Verbuchern ausgeliehen. Um 22.30h bin ich bislang auch noch nie nach Lektürenhilfen zu „Nathan der Weise“ gefragt worden ;)

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Nach der Lesung war es wieder Zeit für Musik. Armin Küpper unterhielt die Leute mit Saxophon- und Digiredooklängen.

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Letzteres ist jetzt nicht so mein Instrument, ich mag die Klänge daraus nicht so gerne. Das Saxophon dagegen klingt toll. Was ich am Auftritt von Armin Küpper besonders toll fand, war die Tatsache, dass er nicht nur statisch auf der Bühne stand, sondern durch die ganze Mediothek gelaufen ist… Saxophon spielend natürlich ;) Tolle Idee, die auch bei den Lesern super ankam…

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„Vorwärts marsch, Ihr Mutagene!“ schrie Matthias Schamp danach ins Publikum. Obwohl er sein Programm leicht ändern musste, war er genial. Die Groteske „Das Medienbaby“ war ein Volltreffer, die Performance der „Mutagene“ war…nun ja…interessant ;) Die Zuhöhrer waren erst verdutzt, bedachten den Autor am Ende aber mit tosendem Applaus…

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Um 23 Uhr legten „Furiosef“ noch mal los und übertrafen ihren ersten Auftritt. Witzig, skuril und genial. Sicherlich ein Highlight war die „Wahrheit über das Orchester auf der Titanic“…man muss es live gesehen haben, aber einen kleinen Eindruck gibt dieses „Unterwassertrompetenstück“ ;) Einfach cool…

Als Highlight kam Ende noch Wolfgang Hohlbein. Wir hatten etliche Fantasyfans im Haus und die Zuhöhrer hingen an den Lippen des Erfolgsautors. Er hat aus seinem neuen Buch „Glut und Asche“ vorgelesen.

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Nach Mitternacht verabschiedeten sich dann nach und nach unsere Gäste. An einigen Stehtischen wurde noch diskutiert, Interviews für die Presse wurden gegeben und es wurde sich nett unterhalten. Als ich um etwa halb zwei zu Hause war, ließ sich ein positives Resümee ziehen. Das war ein gelungener Abend. Das Feedback der Bescuher war, zumindest bei mir, ähnlich. Die Mischung war ausgewogen, die Künster durch die Bank weg interessant und auch unser Mediotheksteam war gut drauf (sind wir ja eigentlich immer) und hat den Abend souverän gemeistert. Bleibt zu hoffen, dass es den Besuchern auch so gut gefallen hat und…

Gruß, Martin





Frankfurter Buchmesse 2009

14 10 2009

Hallo zusammen,

einmal im Jahr gibt es einen Pflichttermin für alle, die sich für Bücher interessieren oder mit ihnen arbeiten. Die Frankfurter Buchmesse ist ein großer Tummelplatz für Bibliotheken, Verlage, Autoren, Softwarehersteller und und und. Auch in diesem Jahr war ich in Frankfurt um mir die neuesten Trends anzusehen und mit einigen Leuten zu sprechen.

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Neben tollen Autoren, wie etwa Frank Schätzing, zu sehen auf dem Bild hier oben, habe ich auch sehr viele Kollegen und Vertreter von Firmen getroffen und mich sehr gut unterhalten. So habe ich zum Beispiel Einblicke in das chinesische Bibliothekssystem erhalten. Eine durchaus spannende Sache. Zum ersten Mal habe ich auch bei einer Veranstaltung live via „Twitter“ gebloggt. Für das viele positive Feedback von Euch vielen Dank. Es war eine interessante Erfahrung. Ab Samstag beginnen die Publikumstage auf der Buchmesse. Wer sich für Bücher, moderne Technik, interessante Menschen und Autoren begeistern kann, sollte am Wochenende nach Frankfurt reisen…es lohnt sich. Beim Klick auf das Foto gelangt ihr zu einem Triprport. Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen…

Gruß, Martin





2. FaMI-Tag in NRW

5 10 2009

Hallo zusammen,

nach einer, recht stauigen Rückfahrt, bin ich endlich zu Hause angekommen und habe ein wenig Zeit den heutigen FaMI-Tag Revue passieren zu lassen. Aber der Reihe nach. Heute fand in Mülheim der 2. FaMI Tag in NRW statt. Für diejenigen unter Euch, die sich da jetzt so gar nichts drunter vorstellen können, sei kurz erklärt, dass das Wort FaMI die Abkürzung für meinen Beruf ist. Ausgeschrieben heißt das Ganze dann Fachangestellter für Medien und Informationsdienste. Den Job gibt es dann noch in fünf Fachrichtungen, Bibliothek, Information und Dokumentation, Medizinische Dokumentation, Archiv und Bildagentur…wer hier aufmerksam mit liest, wird mittlerweile erraten haben, dass ich im Bereich Bibliothek zu Hause bin ;) . Beim FaMI Tag treffen sich dann halt jede Menge FaMIs, man fachsimpelt, trifft Schulkollegen wieder, hört sich Vorträge an und nimmt an Workshops teil. So auch heute. Eigentlich war es geplant, die komplette Veranstaltung in der brandneuen Stadtbibliothek Mülheim abzuhalten, aber der grandiose Andrang zwang die Veranstalter, zumindest für die Vorträge, in ein Kino auszuweichen. Das Ganze tat dem Gehalt der Vorträge aber keinen Abbruch. Im Gegenteil, es war interessant zu hören, was aus der Studie von Astrid Seng geworden ist. Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen Post vom Anfang des Jahres HIER. Frau Seng hat heute, recht ausführlich, ihre Ergebnisse dargelegt. Wenn auch nicht repräsentativ im empirischen Sinne, so doch recht aussagekräftig was den Verbleib und die Chancen von FaMIs angeht.

Auch der zweite Vortrag von Frau Karin Holste-Flinsbach war interessant, auch wenn ich einige Aspekte der RFID Technik ein wenig anders sehe als sie. Sieht man doch in der Mediothek Krefeld, dass die Arbeit der FaMIs durch die neue Technologie um einiges qualifizierter geworden ist. Nun ja, wie sich das Ganze entwickelt wird die Zukunft zeigen…

Nach dem Vortragblock ging es dann endlich in das neue „MedienHaus„. Bevor wir uns mit RSS, Wikkis und ähnlichem in einem Workshop befassten, gab es eine Führung durch das Haus…

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Es ist schon eine schöne Tatsache, dass derzeit so viele Bibliotheksneubauten entstehen. Unser Haus ist erst ein knappes Jahr alt, in Berlin werden gleich mehrere Bibliotheken neu gebaut, Duisburg bekommt mit dem Stadtfenster einen Neubau und auch in Mülheim steht das MedienHaus erst seit August diesen Jahres. Das merkt man, das ganze Haus riecht noch neu ;) . Was sehr positiv auffällt sind die vielen Farben, es ist richtig bunt geworden. Die verschiedenen Ebenen haben verschiedene Farben…die Kiddies finden sich zum Beispiel bei Grün wieder..

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Obligat in neuen Häusern ist natürlich die Selbstverbuchung. Hier muss ich ehrlicherweise zugeben, dass mir die Kombination aus unserem Bibliothekssystem und unserer Selbstverbuchung besser gefällt als die Kombination der Kollegen aus Mülheim. Darauf einzugehen wäre aber jetzt arg fachspezifisch, deshalb erspare ich Euch das Mal…schön aussehen tut das Mülheimer System in jedem Fall…

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Irgendwie scheinen Designer und Innenarchitekten eine Vorliebe für Lampen zu haben. Die Exemplare in unserem Clubleseraum wurden ja auch „durchgestylt“ und auch in Mühlheim hat die schnöde an der Decke baumelnde Neonröhre ausgedient ;)

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Überhaupt wirkt das Haus sehr „durchdesignt“, an vielen Stellen finden sich pfiffige Detaillösungen, wie etwa begehbare Regale für die Kinder und Abhörstationen, die direkt in Nahbereichsregale eingebettet sind…

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Das Wetter ließ es heute nicht zu, aber ich denke, auch die zwei Außenterrassen finden bei den Lesern regen Zuspruch…

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Alles in allem ein tolles, neues Haus. Auch hier wird mehr und mehr daran gearbeitet, die Bibliothek zu einem Aufenthaltsraum zu machen. Die Anordnung der Sitzgelegenheiten, die hohe Anzahl an Internetplätzen und das Café sorgen, ganz ähnlich wie bei uns in Krefeld, für einen Wohlfühlfaktor, der klar macht, dass Bibliotheken vom reinen Ausleihort weg zu einem Edutainment-Areal werden. Schön gemacht…

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…tauschen möchte ich trotzdem nicht ;) . An dieser Stelle auch nochmal viele Grüße an Mandy und Nadine, es war echt schön Euch mal wiedergesehen zu haben….

Gruß, Martin





Klartext für Krefeld

13 08 2009

Hallo Leute,

so hieß die Veranstaltung heute Abend bei uns in der Mediothek. Unser Lokalradiosender Welle Niederrhein hat zusammen mit der Westdeutschen Zeitung ein Rededuell zweier Bürgermeisterkandidaten ausgerichtet.

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Moderiert vom Welle Niederrhein Chef-Redakteur Markus Wöhrl und WZ-Redaktionsleiterin Dagmar Groß standen sich heute Abend der amtierende Oberbürgermeister Gregor Kathstede und einer seiner Herausforderer Ulrich Hahnen gegenüber. Es war wirklich interessant so etwas mal live zu erleben.

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Besonders gefreut habe ich mich über das volle Haus. Wir waren bis auf den letzten Platz besetzt. Das Ganze dauerte etwas über zwei Stunden.

Gruß, Martin





Büchertrödel in der Mediothek

26 06 2009

Hallo liebe Leseratten,

in unregelmäßigen Abständen, aber immer wieder findet bei uns in der Mediothek ein großer Büchertrödel statt. Dabei räumen wir unsere Magazine und es kommen interessante Schätze zum Vorschein. Man hat  sich das Ganze aber nicht zwingend als „Altpapierverkauf“ vorzustellen, sondern es gibt durchaus viele attraktive Bücher. So finden sich neben unseren ausgesonderten Exemplaren auch sehr viele Geschenke, die nahezu neuwertig sind.

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Bei dem tollen Wetter heute hatten wir einen Teil nach draussen verlegt. Sowohl im Foyer, als auch vor der Tür wurde schon rege gekauft. Zudem ist heute auch die Rabattaktion im Rahmen der Sommerferien angelaufen (ein kostenpflichtiges Medium ausleihen und die doppelte Leihfrist zum normalen Preis bekommen), so dass wir heute sehr gut zu tun hatten. Wer jetzt Lust bekommen hat, noch ein bisschen im Trödel zu stöbern, kann Morgen noch zwischen 11 und 14 Uhr zur Mediothek kommen und abräumen ;) .

Viel Erfolg, Martin





Openbare Bibliotheek Amsterdam

25 05 2009

Hallo Leute,

wir waren heute mit einem Großteil der Belegschaft der Mediothek zu Gast in der öffentlichen Bibliothek in Amsterdam. Das Gebäude wurde erst im Sommer 2007 eröffnet und beeindruckt durch modernes und futuristisches Design.

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Auf 6 Etagen gibt es knappe 700.000 Medien und 600 (!) Internet-PCs für die Kunden. Die ca. 200 Mitarbeiter bewältigen, unterstützt durch moderne RFID Technik incl. Ausleih- und Rückgabeautomaten etwa 1,2 Millionen Medien im Jahr. Es fiel auf, dass das Haus sehr stark durch Menschen genutzt wurde, die dort arbeiteten, sich entspannten oder das Ganze als Treffpunkt benutzten…die Ausleihe selbst fand ich jetzt nicht so stark.

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Wie schon gesagt, das Haus ist schon sehr beeindruckend. Die Mitarbeiterschaft ist streng in „Backoffice“ und „Customers-Service“ unterteilt. Alle Kollegen, die mit Kunden zu tun haben, tragen extra angefertigte Uniformen. Es gibt auf jeder Etage einen Infopoint (ausgestattet mit mehreren I-Macs) und jeweils zwei Mitarbeiter, die Informationen geben. In der 7. Etage findet sich ein ausgedehnter Gastronomie-Bereich (mit tollem Ausblick über Amsterdam), welcher auch als Kantine für die Mitarbeiter dient. Die Anzahl der Zeitungen, Zeitschriften und Non-Books ist ebenfalls recht beeindruckend…

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Die Führung durch das Haus brachte etliche interessante Fakten und Einblicke in die Organisation und die Abläufe dieses großen Hauses. Man neigt ja dann doch dazu, das Ganze mal mit dem zu vergleichen, was man selbst hat. Was soll ich sagen, als Kunde ist die Amsterdamer Bibliothek sicherlich nicht uninteressant, auch wenn ich das Gefühl habe, dass die 700.000 Medien in dem Haus ein wenig untergehen. Die, zwar moderne, aber dann doch recht kalte Atmosphäre sprachen mich jetzt nicht so an und auch die Rolltreppen erinnerten mehr an ein Kaufhaus, als an eine Bibliothek. Die 600 Internetplätze sind natürlich genial, außerdem ein Selbstverbucher und ein Kassenautomat auf jeder Ebene machen das Ausleihen sicherlich effektiver.

Aus beruflicher Sicht möchte ich definitiv nicht tauschen. Die Abwechselung und das Flair aus Krefeld geht Amsterdam völlig ab. Man arbeitet an streng festgelegten Arbeitsplätzen, die persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten sind auch sehr eingeschränkt und das Haus ist so groß, dass das Kollegiale und Persönliche auch nur sehr rudimentär vorhanden ist…wie auch immer, ein interessanter Einblick war es auf jeden Fall. Derzeit wird rund um die Bibliothek noch fleißig gebaut, wenn die Insel, auf der sich das Gebäude befindet erst mal komplett fertig ist, wird das Ganze sicherlich ein neuer „Hotspot“ im Amsterdam, zumal sehr zentral an der CS gelegen. Ein Besuch lohnt sich aber jetzt schon…

Gruß, Martin





BibCamp 2009 – Fazit

17 05 2009

So, nach etwa 1.000 Autobahnkilometern und zwei Nächten in unebquemen Hotelbetten wird es Zeit für ein Fazit ;) .

Was soll ich sagen, es war toll. Ich habe unheimlich viele nette und kompetente Leute kennengelernt. Es ist schön zu erfahren, wie viele geniale Ideen auf die Bibliotheken in Zukunft zu kommen. Wie viele Ansätze es gibt, das verkrustete Image aufzulockern. Immer den Nutzer im Hinterkopf, bilden sich da mit der modernen Technik ganz neue Möglichkeiten. Eigene Bibliotheksseiten in Social Networks, interaktive Kataloge, die man auch auf Endgeräten nutzen kann, Auskunftschats an den Infoplätzen und und und…einiges bedarf der Umsetzung durch die Industrie, vieles können wir Bibliotheksmitarbeiter selber realisieren…

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Wichtig ist, dass man dranbleibt, dass man sich als Bibliothek nicht abhängen lässt. Auf jeden Fall habe ich für mich einiges an Information und Blickwinkeln mitgenommen. Und man hat mit etlichen Leuten Daten ausgetauscht. Die Ergebnisse werden auch nach Abschluss des Camps auf der Mixxt-Plattform gepostet und sind so weiterhin für alle zugänglich. Im kommenden Jahr wird das Ganze in Hannover stattfinden. Wenn es irgendwie klappt, bin ich wieder mit dabei…

Gruß, Martin





BibCamp 2009 – Samstag

16 05 2009

Guten Morgen Leute,

nach einer Nacht im unbequemen Hotelbett heißt es jetzt: BibCamp Teil 2. Es ist jetzt kurz nach 9 Uhr und wir starten gerade mit einem „Social Breakfirst“…

Danach geht es mit den „Slots“ für heute weiter. Interessante Themen stehen auf dem Programm, GIMP, Social Networks, Websites, Twitter, Blogs…ich halte Euch auf dem Laufenden…

Update 11.12 Uhr

Gerade läuft ein GIMP Workshop. Dieses tolle, kostenfreie, Programm bietet ganz ungeahnte Möglichkeiten der Bildbearbeitung und Logogestaltung…

Gerade designen wir ein eigenes Logo. Da das auch im Webdesign so funktioniert, bietet sich GIMP an, um bei einem Blog oder einer Website Logos zu generieren.

Update 13.18 Uhr

Nach dem interessanten Workshop hieß es um 12 Uhr erst ein Mal „Mittagessen“. Es gab das Universalessen Nudeln mit Soße…passt immer und war auch heute sehr lecker…

Nach dem Essen, bei dem übrigens in kleinen Gruppen weiter gefachsimpelt wurde, war eine kurze Pause angesetzt. Wir haben die 10 Minuten für ein schnelles Kickerspiel genutzt.

Update 14.05 Uhr

Aktuell sitze ich in einer Diskussion mit Workshop zum Thema „myspace“. Nutzt dieses Network was für Bibliotheken? Inwieweit kann man Synergieeffekte mit der Zielgruppe erreichen? Spannende Sache….

Update 14.26 Uhr

Wir hören gerade einige Berichte und Präsentationen zum Thema Wissensgesellschaften, Freiheit der Infomation und ähnliches. Das Ganze läuft zwar eher auf der Metaebene, ist aber nichts desto trotz unheimlich spannend…

Update 15.51 Uhr

Gerade läuft eine Diskussion, was Bibliothekswebsiten leisten müssen und können.  Wie implementiere ich BITV, was will der Leser, was will die Bibliothek? Hitzige, aber spannende Diskussion…

Update 18.24 Uhr

Zur Zeit läuft die große Abschlussveranstaltung. Es werden die Ergebnisse der einzelnen Slots vorgestellt und weiterhin wird diskutiert. Außerdem wurde der Austragungsort des nächsten BibCamps bekannt gegeben…Hannover!

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Gruß, Martin





BibCamp 2009 – Freitag

15 05 2009

Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit geschrieben, dass ich dieses Jahr am BibCamp teilnehmen werde.  Nach fünf Stunden Autofahrt sitze ich jetzt im Audimax der HDM und lausche der Themendiskussion…klingt spannend bislang ;)

Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden…

Update 20.33 Uhr

Also, der erste „Slot“ liegt hinter uns. Ich hatte mich in die Diskussion um das Thema „E-Books und E-Book-Reader“ eingeklingt. Das war wirklich spannend, mit mir waren noch Studenten der HDM, eine Mitarbeiterin der ekz, welche auch die DiViBib betreut, Unibibliothekare und ein Mitarbeiter einer schweizer Firma, welche die DiViBib in der Schweiz vermarktet, mit im Raum…

Die Diskussionen über Preise, Techniken und der Akzeptanz beim Kunden waren ziemlich informativ. Nach dem Slot haben wir dann im Audimax den Film „The Hollywood Librarian“ gesegen…absolut sehenswert.

Das Maskottchen des BibCamp möchte ich Euch nicht vorenthalten…gestatten: Horst ;)

So langsam bin ich dann doch etwas K.O. Der morgige Tag wird lang, aber sicher spannend. Bleibt mir noch ein Zitat einer Kollegin von eben zu wiederholen: „Haben wir nicht den besten Job der Welt? Wir lernen jeden Tag was dazu, halten den Schlüssel zu Informationen in der Hand und müssen uns jeden Tag auf neue spannede Menschen und Situationen einstellen…gibt es was genialeres?“ Recht hat sie…

Gruß aus Stuttgart, Martin





BibCamp 2009

7 05 2009

Hallo zusammen,

ich habe ja bereits im vergangen Jahr auf das BibCamp hingewiesen. Damals fand diese UnKonferenz in Berlin statt. In diesem Jahr wird in Stuttgart diskutiert und gefachsimpelt. Ganz besonders freue ich mich, dass ich in diesem Jahr mit von der Partie sein werde…

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Die Themen klingen unheimlich spannend und interessant.

  • Etwas zu neuer Software aus dem Bibliotheksbereich, die eine nähere Betrachtung lohnt
  • Bestandsaufnahme Bibliotheksblogging
  • Entropie des Wissens – Wie das Internet das Wissen verschluckt
  • Informationskompetenz 2.0
  • Digital Rights Management
  • innovative Formen/Themen für Bibliotheksveranstaltungen
  • Bibliothekswebseiten – Selbstdarstellung und Kundenorientierung
  • till: Was wollen die eigentlich hier? Nutzerzentriertes Design von (elektronischen) Bibliotheksangeboten

Ab Freitag, den 15.05, 14 Uhr bin ich vor Ort. Ich bin schon heiß gespannt. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Kommt sonst noch jemand von Euch nach Stuttgart?

Gruß, Martin





Digithek geht an den Start

30 04 2009

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Hallo zusammen,

endlich ist es soweit, wir schicken mit der Digithek eine Onlineausleihe an den Start. Als Mediothek Krefeld stehen wir ja sowieso für moderne Bibliothekskonzepte und -technik, beschreiten jetzt aber einen ganz neuen Weg. Über ein personalisiertes Portal der DiViBib ist der Krefelder Leser in der Lage Medien direkt online auszuleihen. Aus einem Pool  kann man, ähnlich einem Onlineshop, Medien auswählen und dann durch eine Verifizierung via Ausweisnummer und Geburtsdatum herunterladen.

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Der Vorgang ist im Grunde ein Abbild einer normalen Ausleihe. Durch das Digitale Rechtemanagement (Digital Rights Management —DRM) ist es möglich, genau festzulegen, was der Kunde mit dem Medium tun darf und wie lange es „ausgeliehen“ werden kann. Etwa kann das kopieren verboten sein, oder ein ausdrucken. Die Leihfrist ist natürlich auch beschränkt…die Dateien werden nach Ablauf der Frist unbrauchbar. In anderen Bibliotheken läuft das Ganze unter den Namen „Onleihe“ oder „DiViBib“. Anders als in vielen anderen Bibliotheken haben wir aber keine fertigen Pakete gekauft, sondern die Medien wurden alle lektoriert. Das merkt man der Titelauswahl dann auch an…ich habe mich gestern mal ein wenig umgesehen und schon einige interessante Titel aus dem Bereich der Fotografie heruntergeladen. Bleibt abzuwarten, wie das Ganze vom Leser genutzt wird…eine interessante und spannende Technik ist es auf jeden Fall.

Portal und neue Website

Neben der Digithek gibt es seit heute auch einen neuen Einstieg auf unsere Homepage. Mit einem Portal, welches unter der Adresse www.mediothek-krefeld.de erreichbar ist, hat der User die Möglichkeit, über vier „Klicks“ zum Gesuchten zu gelangen. Nachdem die Stadt Krefeld Anfang April ihre Website umgestellt hat, war es für die Leser nicht immer einfach, den OPAC zu finden. Durch das Portal, welches die Website nicht ersetzt, sondern leichter erschließbar macht, gehören solche Probleme der Vergangenheit an…

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Letztlich haben wir auch die Website selbst durch etliche Fotos attraktiver gemacht. Dabei wird der barrierefreie Zugang allerdings nie in Frage gestellt. Alles in allem sollte das Ganze jetzt nicht nur besser aussehen, sondern auch einfacher und intuitiver zu bedienen sein.

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Am besten einfach mal auf den Link in der Leiste recht klicken und ein bisschen „umhersurfen“. Die Digithek kann sich zwar jeder ansehen, ausleihen können aber natürlich nur Mitglieder der Mediothek Krefeld.

Gruß, Martin





Voller Erfolg: Bernhard Hennen live

23 04 2009

Das war doch mal wieder was…

Heute Abend fand in der Zweigstelle Uerdingen eine Lesung mit dem Fantasy-Autor Bernhard Hennen statt. Er präsentierte sich als äußert netter und umgänglicher Typ mit einer genialen Vorlesestimme. Bei ihm könnte man sich auch sehr gut ein Engagement im Hörbuchbereich vorstellen…

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Nach einigen Kostproben aus „Rabengott“ stellte sich der Autor den vielen Fragen des Publikums. Ausführlich, stets charmant und mit viel Witz gab er bereitwillig Auskunft zur Schreibmotivation, der Covergestaltung und vielem mehr. Als Fazit bleibt: Diejenigen, die vor Ort waren haben einen kurzweiligen Abend in netter Gesellschaft verbracht.

Gruß, Martin





Bernhard Hennen: Fantasy live

15 03 2009

Hallo zusammen,

das wir bei uns in der Mediothek unheimlich viele Veranstaltungen haben, habt ihr ja sicherlich schon mitbekommen. Heute zum Beispiel fand wieder ein Kammerkonzert  in unserem Atrium statt. Aber nicht nur in unserer Hauptstelle tut sich einiges, sondern auch in Uerdingen sind wir attraktiv für unsere Leser ;) . So findet am 23.04.2009 um 20.00 Uhr eine Lesung mit Bernhard Hennen statt. Der Krefelder Autor ist in der Fantasy Welt eine feste Größe und zum Beispiel mit seinen Elfenwelt Romanen auch auf den Bestellerlisten vertreten…

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In Uerdingen wird er aus seinem neuen Fantasy Roman „Rabengott“ vorlesen.

„Rabengott“ ist die Geschichte eines Kriegers, der in der Stadt des Rabengottes auf ein dunkles Geheimnis stößt: Eines Nachts erblickt Tikian das Gesicht einer Frau am Fenster, das er nicht mehr vergessen kann. Tikians Suche nach der mysteriösen Schönen beschwört bald mehr als nur Geister herauf …

Karten gibt es bei der Stadtbücherei Uerdingen, Am Marktplatz 5 in 47829 Krefeld-Uerdingen zu folgenden Öffnungszeiten:

  • Montag von 10-12 und 14-18 Uhr
  • Dienstag von 14-18 Uhr
  • Donnerstag von 14-18 Uhr

Telefonische Reservierungen unter 02151 / 862798

Vielleicht ist das Ganze ja für den einen oder anderen für Euch interessant. Fantasy ist ja derzeit ein großer Trend…

Gruß, Martin





Mediothek Krefeld…Helau ;)

19 02 2009

Hallo liebe Närrinnen und Narren,

so eigentlich bin ich ja gar kein Karnevalsfan, aber das Team in Krefeld ist einfach so mitreißend, dass man ja gar nicht anders kann. Habe ich im letzten Jahr noch tapfer mit zwei Kolleginnen in Erkrath die Stellung gehalten, waren wir heute in Krefeld richtig viele Kollegen und haben ein bisschen gefeiert. Es gab ein reichhaltiges Buffet, tolle Kostüme und durchweg super Stimmung. Beim internen Kostümwettberwerb haben zwei Kolleginnen gewonnen, die als Zahnpastatuben (Aronal und Elmex ;)   ) aufliefen. Klasse! Für mich hat aber auch Sandra einen Ehrenpreis verdient…sie hat tapfer die ganze Feier und zwei Stunden Service in ihrem Elefantenkostüm ausgehalten…das muss höllisch warm gewesen sein ;)

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Die Gesichter der Leser, als wir um kurz nach 11 Uhr mit einer Polonaise durch das ganze Haus gezogen sind, waren echt Gold wert. Alles in allem war das heute ein echt gelungener Tag. Das ich von den meisten Kindern mit einem „Guck mal, ein Huhn“ oder „Pock, Pock, Pock“ begrüßt wurde, war auch irgendwie ganz nett.

Gruß, Martin





Munzinger Archiv online

12 02 2009

Hallo zusammen,

viele von Euch werden das „Munzinger Archiv“ kennen. Das 1913 in Berlin gegründete Standardwerk darf in keiner guten Bibliothek fehlen. Es gibt einige Spezialableger, am bekanntesten sind aber sicherlich das Personenarchiv und das Länderarchiv. In Loesblattform wird dieses Werk ständig aktualisiert (wenn man denn jemanden findet, der die Blätter einsortiert ;)   ).

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Der große Unterschied zur Wikipedia zum Beispiel ist die redaktionelle Betreuung des Werkes. Die Daten sind alle recherchiert und verlässlich und auch bei Facharbeiten oder Universitätsaufgaben als Quellen zugelassen. Natürlich haben auch wir in der Mediothek Krefeld die Loseblattsammlung im Bestand stehen…aber, und das ist das eigentlich Geniale, seit kurzem bieten wir das Länder- und das Personenarchiv auch in der Onlinevariante an. Jeder Nutzer, der im Besitz eines gültigen Leseausweises ist, kann diesen Service nutzen…

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So kann man bequem am OPAC oder vom heimischen PC aus die Datenbanken durchstöbern. Gegen Ende des Jahres muss man dann mal sehen, wie die Nutzung des Services ist. Wenn ihr Nutzer bei uns seit, schaut es Euch auf jeden Fall mal an, das ganze ist ziemlich interessant. Beim Klick auf die Website hier oben gelangt ihr zum Login. Einige Einträge sind auch ohne Anmeldung nutzbar…ich finde das auf jeden Fall eine tolle Sache.

Gruß, Martin